Sydney – Cook Islands ( Rarotonga und Aitutaki )

19.3.

09:30 Uhr Frühstück am Frankfurter Flughafen ( Käfer’s )

Die hier zusammengestellten Frühstücke kann man essen. Das Brot schmeckt und es gibt Marmelade und Honig nicht aus Plastik.

Singapore Airlines wieder weit vorne in puncto Service. Der erste Durchgang mit heißen Lappen, schön zusammengerollt, ist durch. Die Speisekarte auch abwechslungsreich. Allerdings muss es nicht der Sauerbraten sein.

20.3.

Nach 12 Stunden, um halb sieben in Singapore gelandet. Die Zeit verging recht schnell, dank der Vielzahl der Filme 😉. Der Flughafen mit Teppich und Ruhe.

Auf der Suche nach freien WLAN.

09:50 Uhr und weiter geht es. Wir verlassen das verregnete Singapore. Die Boing ist schon etwas älter als der A380. Die Versuchung beim Durchschreiten der Businessclass sich spontan nieder zu lassen ist schon hoch. 

Geschafft!!!! 

21.3.

Nach einer nicht ganz ruhigen Nacht ( ringsum Baustelle im 3-Schicht Betrieb ), ging es dann zum Foodcourt am Fuße des Hotels. Das Frühstück ist auf die Business- Menschen ausgerichtet. Alles schnell, alles zum Mitnehmen. Wer sich setzt, schlingt alles herunter und weiter gehts. Entsetzt war ich von der Menge an Plastik, welche für einen Orangensaft, einen Tee und ein Omlett angefallen sind. Morgen entscheiden wir uns für die Einnahme des Frühstücks im Hotel. Dort haben wir Teller und die Ruhe für den Start in den Tag.

Großstadtkindergarten – es lebe die Provinz

Manly ( Shelly-Beach )

Regen in Sydney bei 26 Grad

22.3.

Der Morgen mit einem diesmal schönen, ruhigen Frühstück im Hotel. Dann ging es zum Angel Place. Dort, wo jeder aufgegangene Vogelkäfig für eine ausgestorbe Vogelart in Australien steht.

Von da aus ging es zum Queen Victoria Building , einem super schönen Gebäude mit Cafés und diversen anderen Läden. Die Architektur ist einmalig. Gott sei Dank konnte der Abriss 1959 verhindert werden.

Weiter mit der Fähre zu Darling Harbour. Die Sichtweise vom Schiff war nochmal eine völlig andere und total lohnenswert. 

Nach einem kurzen Stopp bei Meats District Company drehten wir noch eine Runde um den Hafenbereich, um dann den abendlichen Gang zur Oper anzutreten.

Das dortige Einkaufszentrum kann man sich schenken. Es macht einen eher ungemütlichen, kalten Eindruck. Die Restaurants und Bars sind jedoch einen Abstecher wert. Die Fahrten mit den Fähren sind günstig und es ist super einfach zu buchen. Wichtig! Tickets bis zum Verlassen aufheben. Teilweise braucht man diese beim Verlassen der Anlegestelle nochmals für die Personenschranke.

23.3.

Führung durch die Oper. Eine absolute Empfehlung für einige Informationen um dieses Objekt, welches ein Jahr vor dem Tod des Architekten Utzon zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Eine deutsche Führung findet täglich um 11 Uhr statt. Die Menge der Veranstaltungen vermutet man gar nicht, welche dort täglich stattfinden.

Danach weiter nach Bondi Beach

Das Wetter ist im Vergleich zu gestern etwas schlechter, wenn man von schlecht sprechen kann, wenn statt 31 Grad nur 25 Grad sind 😉. Der Strand ist riesig, aber mit den umliegenden Gebäuden nicht sehr vorteilhaft eingefasst. Der Ort ist wenig ansprechend, zumindest für mich. Viele junge Gästen ( backpackers) treiben sich hier herum. Hier steht eher surfen und Sonnen ☀️ ganz oben auf der Liste. 

Dann wäre noch das letzte Bier des Tages in der Cruise Bar. Prost 🍻 

24.3.

Heute wird es Zeit einen Tag geschenkt zu bekommen 😉. Am Abend geht es mit Air New Zeeland auf die Cooks, genauer nach Rarotonga.

Ein knapp 6 ständiger Flug wird uns dorthin bringen. 

Interessant ist, dass die angebotenen Filme teilweise in Deutsch sind. Bei dieser Strecke nicht üblich, weil sich hier wesentlich mehr englischsprachige Passagiere tummeln. Also, gut für mich. 

Gelandet an Tage des Abfluges, nur eben früh. Sehr schön. Der Empfang erinnerte einen an die typischen Serien und Filme. Polynesische Musik mit entsprechenden Tänzen. Übrigens, es wird so lange gespielt, wie noch Touristen vor dem Gebäude stehen. Ich hab’s ausprobiert 😉 , war der Letzte 😂.

Die Einreise ist völlig frei von Komplikationen. Es dauert zwar, aber alle sind super nett. Der Minibus wartete schon. Nach einer 30 minütigen Fährt waren wir da. Was soll ich sagen? Paradiesisch!

Am selben Tag gab es gleich noch eine Hochzeit. Wie im Film.

Schön zu beobachten wie aufgeregt das Brautpaar ist. Die Braut, welche alles perfekt möchte und das eigene Kind ( geschätzt 4 Jahre ) damit völlig überfordert. Die Bilder des Paares mit Kind waren somit nicht mehr möglich, weil der Kurze dann doch sehr verheult aussah. Als Dankeschön bekam dann erstmal einer der Gäste ne Ladung Sand ins Gesicht.

25.3.

Die Temperaturen sind der Hammer. Das Licht ist der Wahnsinn und die Gegend so paradiesisch. Gestern Abend hatte ich noch den Himmel bestaunt. Die Milchstraße ist absolut genial zu sehen. Das heißt, alles aufbauen und fotografieren. Das Bild ist ohne Objektivkorrektur. Das mache ich dann zu Hause. Trotzdem schon mal das Bild als Eindruck.

26.3.

Die Anmietung eine Autos gestaltete sich etwas aufwändiger als gedacht 😳. Avis ist zwar gleich um die Ecke, trotzdem haben wir uns für eine andere Station entschieden. Hintergrund war der von Avis benötigte Internationale Führerschein, den keiner von uns hat. Die Station auf der anderen Straßenseite sah das weniger verbissen. Hier reichte der normale, deutsche Führerschein. Allerdings ging es hier etwas unkoordiniert zu. Menschen kamen und gingen und ein Abfertigungssystem war nicht erkennbar. Das ist an sich nicht weiter schlimm, wenn da nicht die 32 Grad wären bei über 90% Luftfeuchtigkeit 😅. Der Preisunterschied von einem Micra Cabrio zu einem Toyota Van liegt bei 10 Dollar pro Tag. Wir haben uns also für den Toyota entschieden. 

Die Insel ist schnell umrundet. Etwas mehr als 30km, bei Geschwindigkeiten zwischen 30 – 40 km/h ist das keine Tagesreise. Wenn man nicht gerade wandern 🚶🏼‍♀️ gehen möchte ( Möglichkeit vom einen Teil der Insel zum anderen zu kommen, bei Überwindung von 400 Höhenmetern ), hat man alles relativ schnell gesehen. Der Hafen ist eher klein und es liegen unterschiedlich alte Boote ⚓️ dort. Die umliegenden Souvenirshops sind unterschiedlich in Qualität und Angebot. Ich habe nichts erworben, da ich die Dinge lieber im Kopf mitnehme, bzw. mit der Kamera 🎥 . Der angekündigte Markt war leider nicht offen, bzw. die Stände nicht belegt.

Man darf sich nicht täuschen lassen beim Vorbeifahren mit dem Auto. Die Restaurants gehen in der Regel nach hinten weg, so das man nur eine schmale Front hat. Supermärkte haben ein gutes Angebot.

27.3.

Ein weiterer Tag im Paradies. Das Auto wurde abgegeben und vorher vollgetankt. Das Sprit günstig ist kann man nicht wirklich sagen. Der Liter Benzin liegt bei 2,40 NZ$. Interessanter Weise sieht man kaum Dieselfahrzeuge, obwohl Diesel verkauft wird.

An der Bar teilte man mir mit, dass ein Zyklon von Australien 🇦🇺 in Richtung Cook`s unterwegs sei. Das war keine so gute Nachricht. Also, Handy gezückt und versucht etwas herauszufinden. Gar nicht so einfach! Wir konnten wohl einen Wirbelsturm im Norden Australiens sehen, aber das dieser hier her kommt ist eher unwahrscheinlich. Und wenn, wir könnten es nicht ändern. Es gibt schlechtere Orte für einen Aufenthalt.

Eine absolute Empfehlung für ein Hotel auf Rarotonga ist das Nautilus Resort. Und um das noch zu steigern, einen waterfront bungalow buchen. Ein Traum, ein absoluter Traum. Wie in einem kitschigen Film aus der Südsee. Raum betreten und den Blick auf das Atoll. Davor 🌴Palmen 🌴mit Kokosnüssen und sogar ein eigener Pool in der Terrasse eingelassen. Super cool.

29.3.

Nach einem ausgiebigen „Wir machen heute möglichst wenig!“, haben wir heute den kulturellen Teil des Aufenthaltes auf Rarotonga. Heute Abend ist Tamporee-Nacht ( Kenner des Filmes Sechs Tage, Sieben Nächte wissen was gemeint ist ) angesagt. Traditioneller Polynesischer Tanz, mit ohrenbetäubendem Trommeln ( auf Hartholz, welches innen hohl und auf einer Längsseite geschlitzt ist ). Die Darbietung wurde von einer Gruppe von jungen Männern und Frauen erbracht. Der Hammer, was man mit einer Hüfte alles machen kann.

30.3.

Heute heißt es Abschied nehmen. Wir verlassen die 🌴 Insel 🌴,um vom einen Paradies ins nächste zu kommen. Unser Ziel heißt Aitutaki und liegt 45 Flugminuten, mit einer kleinen Propellermaschine entfernt. Dort werden wir uns für weitere 7 Nächte einmieten. Wir sind schon gespannt, weil es ja heißt, dass Aitutaki nochmals anders ist als Rarotonga.

Unseren Bungalow haben wir geräumt. Heute ist übrigens wieder heiraten angesagt am traumhaften Strand von Muri Beach.

Es ist übrigens das erste Mal, dass ich einen Flug in kurzer Hose und Flip Flops antrete. Aber eine lange Hose und geschlossene Schuhe halte ich nicht aus. 😉

31.3.

Der Flug mir Air Rarotonga nach Aitutaki war sehr interessant. Zum einen ist man von Flughäfen eine gewisse Sicherheit gewohnt, was die Abfertigung, die Kontrollen und das Boarding betrifft. Nicht so auf dem Flughafen von Rarotonga. Das alles als offene Bauweise ausgeführt ist, ist uns inzwischen bewusst. Aber das es keine Sicherheitskontrollen für das Handgepäck gibt hat uns schon erstaunt. Da dieser Flug ein Inlandsflug ist, ist der Aufwand sehr gering. Es gilt, ein Gepäckstück für jeden plus Handgepäck, welches unter den Sitz passen muss. Die Wartenden waren dann auch eher Einheimische, welche sogar den Flieger als Zubringer zu ihrer Arbeit benutzten. So sitzt schon mal einer in der Reihe, der als Handgepäck einen Schweißerschirm hat.

Die Maschine ist mit zwei Reihen bestückt. Eine mit einem Sitz und die andere mit zwei Sitzen. Die letzte Reihe sieht aus wie im Bus. Durchgängig bestuhlt, ein Traum. Schaut aus wie in einem Reisebus.

Die Stewardess nimmt die Bestellungen auf dem kurzen Flug mit einem Zettel auf, um dann alles fertig zu machen und zu verteilen. Ein Bier 🍻 ( aus der Büchse ) kostet 5$. Wasser ist frei. Snacks gibt es auch, zum Preis von 3$. Wenn man hier nicht von engem Kontakt sprechen kann, wo dann?

Übrigens, die Toilette befindet sich direkt hinter der Stewardess. Man hockt dem Piloten quasi im Genick.

Der Anflug sah atemberaubend aus, Das Atoll mit seinen Farben ( und da schien noch nicht mal die Sonne ☀️ ). Der Empfang am Flieger wie üblich mit einem Kranz aus wahnsinnig duftenden Blumen 🌺 . Die Taschen konnten wir uns direkt vom Fahrzeughänger nehmen, welcher die 30m vom Flieger bis zum Gebäude in kurzer zurücklegte. Ein Gepäckband ist hier so überflüssig wie wärmendes Feuer am Mittag in der Wüste.

Die Fahrt dauerte 7 Minuten bis zum Resort. Leider fing es an stark zu regnen und die Dunkelheit hüllte alles langsam ein. Der Übergang von Rarotonga nach Aitutaki ist auch von der Dichte der Gebäude und der zu sehenden Menschen enorm. Hier geht es nochmal einen Zacken ruhiger zu. Als uns der Hotelmanager sagte, das es die letzten 3 Tage geregnet hat, haben wir erstmal nicht schlecht geschaut. Jetzt kam alles zusammen. Die absolute Ruhe, die Dunkelheit, der fehlende „Trubel“ auf der Straße und die Information, dass abends die Moskitos  loslegen. Also, essen gehen und dann beratschlagen wie es weiter geht am nächsten Tag.

Der Morgen begann grandios. Ein Hahn krähte in einiger Entfernung und der Blick vom Bett brachte diesen „Wahsinn hier“ -Blick.

Nach dem Duschen 🚿 gleich an den Strand und die Eindrücke festhalten. Ja, es läuft nicht weg, aber trotzdem musste ich das festhalten. Es ist ebenso paradiesisch wie auf Bilder im Vorfeld der Reise gesehen.

Ich glaube hier halte ich es aus. Irgendwann kaufe ich mir dann nen Volleyball 🏐 und mal dem ein Gesicht drauf. Ich werde ihn Mr. Wilson nennen. 😉

1.4. +

Die Insel ist überschaubar. Wie zu erwarten. Um den doch etwas hohen Preisen im Hotel zumindest teilweise zu entgehen, kann man in den Läden auf der Insel seine Getränke beschaffen und diese im Kühlschrank des Hotels deponieren. Die Preise finde ich insgesamt sehr hoch. Eine Wassermelone zum Beispiel, schlägt mit ca. 18 Dollar zu buche. Ein 6-er Pack 0,33 Bier kommt auf 24 Dollar. Das zieht sich in etwa so durch. Da frage ich mich. Wie die Einheimischen diese Preise mit überstehen. Der Lite bleifrei kostet ca.2,20 Dollar.

Ein gebuchter Ausflug über die Agentur Kia Orana ist absolut empfehlenswert. Wir haben uns für die Tour „Seven wonders“ entschieden. Was soll ich sagen? Ein absoluter Traum. Wir sind mit einem Boot sieben Inseln angefahren und haben auf einer dieser zum Mittag gegessen. Es ist der Wahnsinn, welches Farbenspiel hier dargeboten wird. Die Farbe des Meeres, bzw. des Atollwassers, die Strände und das Grün, einfach unglaublich.

Auf One Foot Island gibt es eine Poststation. Unbedingt den Reisepass mitnehmen. In dieser Station gibt es einen STempel in der Dorm eines Fußabdruckes. Sehr schöne Idee und ich bin sicher, dass dies nicht viele haben. Das Mittagessen auf Honeymoon Island ist super lecker. Der Chef persönlich bereitet dort alles zu. Dort steht ein Grill und es werden Fisch, Süßkartoffeln, Kartoffeln und jede Menge Obst zubereitet. Wir haben auf dieser Bootstour mehr einheimisches Essen genießen dürfen, als irgendwoanders auf auf den Cook`s ( leider ). Unbedingt Sonnenschutz mitnehmen. Wenn die Sonne brennt, dann richtig. An Bord gibt es Handtücher, Flossen und Taucherbrillen. Wer sein eigenes Equipment hat, braucht dies natürlich nicht nutzen. Fazit des Ausfluges mit Kia Orana: Machen!

Auf Aitutaki gibt es einige Lookouts, um über die Insel und das Atoll schauen zu können. Wenn das Wetter passt, ist es einen Ausflug wert.  Erstaunt haben mich die Mengen an Krabben hier. Von den tausenden Einsiedlerkrebsen am Strand ( nein, es ist nicht ekelig ), bis zu den ausgewachsenen Exemplaren im Wald. Wenn man die Türen des Bungalows nicht geschlossen hält, so verirrt sich schon mal ein neugieriger Gast darin. Und die sind schnell.

Auf jeden Fall ist für Aitutaki Mückenschutz  angesagt. Im Gegensatz zu Rarotongo gibt es hier diese Biester zu Hauf. Das merkt man vor allem in den Abendstunden. Unser Resort hatte hierfür ausreichend Spray zur Verfügung gestellt.

Was mir auf Aitutaki aufgefallen ist, ist, dass sich das Wetter hier nicht so schnell ändert wie auf Rarotonga. Dort regnet es mal ne Stunde,, um dann wieder strahlenden Sonnenschein zu haben. Auf Aitutaki scheint sich das Wtter dann doch eher über Stunden, bzw. Tage festzusetzen.