Bremen und der Henker

Einen Abstecher vor dem Eagles Konzert gab es nach Bremen am Samstag. Von Vechta aus sind dies ungefähr 100km. Da ich bisher Bremen noch nicht kennenlernen konnte, war ich gespannt was mich erwartete. Die Zeit war begrenzt, also gab es quasi highspeed Sightseeing. Auffällig, bzw. erstaunlich, war für mich der Übergang der Autobahn in die Industriezone und in die direkt anschließenden Wohnviertel mit sehr schönen Häusern und Gärten. Hier frage ich mich, was eher da war – Häuser, oder Industrie, oder das eine bedingte das andere. Auf jeden Fall ist die Nähe zu den hohen Schornsteinen sicher nicht so positiv für die Luftqualität. Schade. Die Innenstadt hat sehr viel zu bieten. Beeindruckende, alte Gebäude mit schönen Gewölben, die engen Gäßchen mit Ecken, wo man nie einen Laden vermuten würde. Auf jeden Fall ist Bremen eine Reise wert und wenn man eh schon in der Nähe ist, stellt sich diese Frage nicht. Anschauen! Eine sehr schöne Idee ist die vom Henker von Bremen. Ein Mann von großer Statur streift durch die Gassen, um den vorbeiziehenden Menschen noch etwas Wissen über die große Kunst des Hinrichtens zu vermitteln. Das Ganze geschieht auf eine sehr lustige Art. Unbedingt sagen, dass man mehr wissen möchte, wenn der Henker fragt. Ich wusste z.B. nicht, dass die Anzahl der Schlaufen am Strick sich um die Dauer des Ablebens kümmern können. Total interessant. Bei mir war es eher – Klappe auf, oder Stuhl weg – baumeln – Tod. Weit gefehlt, hier handelt es sich um total interessantes Handwerk.  

Ameise.jpgBonbons.jpgBremen-Leuchte-alt.jpgBremen1.jpgBremen3.jpgBremen4-2.jpgBremen5.jpgBSM1.jpgHenker 2.jpghenker.JPG

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